BVO - Bezirksverband Oldenburg

Presse

Datum
06.09.2016
Kategorie
Gertrudenheim Oldenburg
Quelle
NWZ

Fußball-Turnier bringt Spieler näher zusammen

SPORT Spielerisches Kennenlernen beim fünften Gertruden-Cup – Besucher aus der Nachbarschaft

VON CHRISTIN HUFER

NADORST – Pfiffe vom Schiedsrichter und Jubelrufe der Gewinnermannschaften. Auf dem kleinen Sportplatz des Gertrudenheims ist ordentlich was los. Dabei geht es um den Sport, aber zugleich auch um das normale Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap.
Die Einrichtung für Menschen mit Behinderung organisiert einmal im Jahr ein Fußballturnier, an dem Spieler mit und ohne Behinderung teilnehmen. So fand am vergangenen Sonnabend zum fünften Mal der Gertruden- Cup statt. An diesem Turnier nahmen Spieler aus verschiedenen Einrichtungen teil, wie aus dem Baumhaus Oldenburg und demWaisenstift Varel. Auch die Faninitiative des VfB schickte Spieler aufs Feld.
Damit sich die alle untereinander kennenlernen, wurden zu Beginn des Turniers die Mannschaften bunt gemischt. Ein Spiel dauerte zehn Minuten, und von 14 bis 17 Uhr wurde eifrig gekickt. Bis zuletzt war es spannend. Das Finale bestritten Ohmstede Gold und Gertrudenheim Blau. Punktgleich zogen die Teams ins letzte Spiel, doch in dem sich Ohmstede Gold mit einem knappen 2:1 gegen die Gastgeber durchsetzen konnte. Über einen dritten Platz freute sich schließlich die Mannschaft vom Headcrash. Andre Schäpers, ein Mitarbeiter des Gertrudenheims und Mitorganisator, freute sich über die zahlreichen Sponsoren. Die Erst- bis Drittplatzierten gewannen zudem einen Satz T-Shirts.
Großes Engagement zeigte die Faninitiative des VfB Oldenburg. In der vergangenen Saison sammelten sie bei jedem Heimspiel Spenden fürden Gertruden-Cup. So konnten vergangene Woche 700 Euro überreicht werden. Zusätzlich ermöglichte es die Initiative, dass jeder Teilnehmer des Turniers eine Freikarte für das Spiel VfB Oldenburg gegen VfLWolfsburg II im Oktober bekam. „So treffen sich alle Spieler wieder, und die neugeknüpften Kontakte werden gestärkt“, freute sich Conny Reddel, Mitarbeiterin des Gertrudenheims.
Schäpers sieht das Turnier als vollen Erfolg, denn das Ziel, die Nachbarschaft im Stadtteil mit einzubinden und sich gegenseitig kennenzulernen, ging voll auf. Angelockt von Musik und dem Geruch von Bratwürstchen, schauten Bewohner der Friesenstraße neugierig vorbei und fieberten schließlich bis zum Ende mit.

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