BVO - Bezirksverband Oldenburg

Presse

Datum
08.07.2016
Kategorie
Sophienstift Jever
Quelle
Artikel in der NWZ

Erholung über den Dächern von Jever

Neue Terrasse des Pflegeheims Sophienstift eingeweiht – Viele Unterstützer und Sponsoren

Die Idee hatten die Ehrenamtlichen vom Projekt Sophie um Koordinatorin Anke Casper. 10 000 Euro wurden investiert, der Bezirksverband Oldenburg spendete den Großteil.

Jever Sven Ambrosy, der dieses Mal nicht als Landrat sondern als Vorsitzender des Bezirksverbands Oldenburg (BVO) unterwegs war, brachte es am Donnerstagnachmittag vermutlich für alle Gäste auf den Punkt: „Hier ist einer der schönsten Plätze Jevers – und auch noch mitten in der Stadt.“ Damit meinte er die neue Terrasse des Pflegeheims Sophienstift in Jever, die vom Projekt Sophie gebaut und im Rahmen einer Feierstunde eingeweiht wurde.

Das Projekt Sophie besteht aus ehrenamtlichen Helfern, die sich als Paten um die Bewohner in dem Pflegeheim kümmern. Gemeinsam mit vielen anderen Helfern haben die Ehrenamtlichen die neue „Oase“ auf dem Dach des Pflegeheims entstehen lassen.

Koordinatorin des Projektes ist Anke Casper, die am Donnerstag gemeinsam mit dem Leiter des Pflegeheims Michael Gollnick das „rote Band“ zum Eingang der Terrasse durchschnitt. „Ohne Anke und ihrem Mann Helmut Casper würde es diese Terrasse so nicht geben“, sagte Gollnick. „Das war wirklich eine tolle Idee – und ich danke Ihnen dafür.“

Viel Unterstützung hatte das Paar von zahlreiche Sponsoren und fleißigen Händen. Ein Großteil der Kosten übernahm der BVO mit 6000 Euro. Dafür hatte das Projekt Sophie mehrmals Anlauf nehmen müssen und Sven Ambrosy sowie den Geschäftsführer des BVO Frank Diekhoff um Unterstützung gebeten.

„Nervig waren Sie allerdings nicht“, betonte Ambrosy. „Im Gegenteil: Beim Ehrenamt ist es wichtig, sich mit so viel Engagement und Empathie um die Verwirklichung von Projekten zu kümmern – denn das ist das, was unsere Gesellschaft zusammenhält.“

Insgesamt hat die Terrasse etwa 10 000 Euro gekostet, sagte Anke Casper. „Aber wenn wir sie nicht ehrenamtlich erbaut hätten, würde noch einmal die gleiche Summe für Arbeitsstunden drauf kommen“, betonte Casper.

 Zugänglich ist die Terrasse durch eine lange Rampe. In der Mitte befindet sich eine runde Sitzbank, hier und da stehen Stühle, dazu einige Pflanzen – und sogar Rebstöcke.

Die Einweihung der Dachterrasse feierten die Gäste, fleißigen Helfer und Sponsoren mit erfrischenden Getränken und kleinen Snacks. Und eine solche Zusammenkunft wird es bestimmt bald wieder geben – glaubt zumindest Sven Ambrosy: „Denn so, wie ich Anke Casper kenne, wird das nicht das letzte Projekt von ihr sein.“

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